Zum Jahresende 2025 wurden 2.255 Prostitutionsgewerbe (Vorjahr 2.253) aufgrund einer erteilten oder vorläufigen Erlaubnis nach dem ProstSchG betrieben. Bei 2 097 (93 %) der gemeldeten Prostitutionsgewerbe handelte es sich um Prostitutionsstätten (zum Beispiel Bordelle). 115 (5%) entfallen auf Prostitutionsvermittlungen, auf Prostitutionsfahrzeuge und -veranstaltungen entfielen zusammen 43 (2 %) der Erlaubnisse.
Verteilung Prostitutionsgewerbe auf Bundesländer
Sexarbeitende zum 31.12.2025
Deutschland insgesamt 32.474 Sexarbeitende mit Anmeldebescheinigung
Das waren 0,7 % mehr als im Vorjahr (2024: 32 300). Trotz dieses Anstiegs lag die Zahl angemeldeter Prostituierter auch Ende 2025 deutlich niedriger als vor der Corona-Pandemie Ende 2019. Damals waren 40 400 Prostituierte angemeldet.
Von den rund 32 500 angemeldeten Prostituierten waren die meisten, nämlich 23 900 beziehungsweise 74 % zwischen 21 und 44 Jahre alt. 7 600 oder 24 % waren 45 Jahre oder älter und 900 (3 %) waren 18 bis 20 Jahre alt.
5 700 Prostituierte hatten die deutsche Staatsangehörigkeit. Das entspricht einem Anteil von 18 %. Die drei häufigsten ausländischen Staatsangehörigkeiten der Prostituierten waren die rumänische mit 11 300 (35 % aller angemeldeten Prostituierten), die bulgarische mit 3 500 (11 %) und die spanische mit 2 900 (9 %).
Vor dem Hintergrund absurder Schätzungen von 250.000 bis 380.000 Sexarbeitenden aus Kreisen von Politik und zuwendungsabhängigen Hilfsorganisationen fordert der UEGD das verantwortliche Bundesministerium für Frauen auf, eine wissenschaftlich geführte Dunkelfeldstudie über die tatsächliche Anzahl in der Prostitution Tätigen zu beauftragen.
Nationalitäten
Alter
Erteilte Anmeldebescheinigungen am 31.12.2025 nach Bundesländern
Grundlagen des Statistischen Bundesamts
Auswertungsmethode der Daten im Rahmen der Erhebung gemäß §§ 34-36 Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) und Prostitutions-Statistikverordnung (ProstStatV).


